DAS BUCH UND DIE AUSSTELLUNG

Beau Menteur in Berlin

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Bei Beau Menteur erkunden Benjamin und ich zusammen die Vielfältigkeit der Männlichkeit im Mann von heute. Es ist unser erklärtes Ziel, die Wahrnehmung einer ihrer heteronormativen und dominanten Züge entkleideten Männlichkeit ins rechte Licht zu rücken.

Wir haben uns mit der leidenden Männlichkeit auseinandergesetzt. Ihr einen Spiegel vorgehalten und sie dabei gezwungen, sich tief in die Seele blicken zu lassen. So wird die Rolle des Barts als Wahrzeichen der Männlichkeit infrage gestellt: ist sie nun Wahrzeichen oder Attrappe? Mit „Beau Menteur“ (wahlweise „Schöner Lügner“ oder „Lügender Beau“) ist eine Figur entstanden, an der das Licht des normativen Blicks wie im Prisma bricht, wobei ihre Einzelteile wie die Farben im Regenbogen sichtbar werden.

Die Vielfältigkeit der Männlichkeit

Es war mir wichtig, das Facettenreichtum der Männlichkeit anhand eines einzelnen, facettenreichen Modells ersichtlich machen. Das Modell ist jung, hübsch, cis und weiß. Mit Absicht. Denn dieses Projekt ist auch eine Kampfansage an die toxische Männlichkeit. Es ist meines Erachtens nämlich nicht ungesund, sich zu männlichen Attributen hingezogen zu fühlen. Ich glaube nicht, dass ein Mann deshalb toxisch wird, weil er männlich auftritt. Probleme entstehen dann, wenn ‚Mannsein‘ in Überheblichkeit ausufert.

Bei Beau Menteur erkunden Benjamin und ich zusammen die Vielfältigkeit der Männlichkeit im Mann von heute. Es ist unser erklärtes Ziel, die Wahrnehmung einer ihrer heteronormativen und dominanten Züge entkleideten Männlichkeit ins rechte Licht zu rücken.

Wir haben uns mit der leidenden Männlichkeit auseinandergesetzt. Ihr einen Spiegel vorgehalten und sie dabei gezwungen, sich tief in die Seele blicken zu lassen. So wird die Rolle des Barts als Wahrzeichen der Männlichkeit infrage gestellt: ist er nun Wahrzeichen oder Attrappe? Mit „Beau Menteur“ (wahlweise „Schöner Lügner“ oder „Lügender Beau“) ist eine Figur entstanden, an der das Licht des normativen Blicks wie im Prisma bricht, wobei ihre Einzelteile wie die Farben im Regenbogen sichtbar werden.

Die Vielfältigkeit der Männlichkeit

Es war mir wichtig, das Facettenreichtum der Männlichkeit anhand eines einzelnen, facettenreichen Modells ersichtlich machen. Das Modell ist jung, hübsch, cis und weiß. Mit Absicht. Denn dieses Projekt ist auch eine Kampfansage an die toxische Männlichkeit. Es ist meines Erachtens nämlich nicht ungesund, sich zu männlichen Attributen hingezogen zu fühlen. Ich glaube nicht, dass ein Mann deshalb toxisch wird, weil er männlich auftritt. Probleme entstehen dann, wenn ‚Mannsein‘ in Überheblichkeit ausufert.

Je suis comme je suis (ich bin, wie ich bin)

In dieser Serie lenken die Worte auf der Haut von den klassischen Haltungen der patriarchalischen Ära ab, aus der sie stammen. Rodins Denker oder die gemeißelten Gesäßpartien von Michelangelos David vermitteln hier eine Botschaft des Andersseins. Die Ich-Aussagen verweisen auf eine doppelte Identifikation: die des Models und die des Fotografen. Ich bin Dalida, ich bin Bernadette Lafont, ich bin Josephine Baker, ich bin Brigitte Fontaine, ich bin Marguerite Duras, ich bin Virginia Woolf… Die Anapher in der weiblichen Form passt so gut zu Benjamin und zu mir. Ich bin mir nicht sicher, ob ich – als Mann – am besten geeignet bin, im Namen der Frauen zu sprechen. Aber ich bin ganz klar ihr Verbündeter.

Das Buch (als Boxset):
in der französischen Fassung bereits erhältlich.
die Fassung mit deutschem Heft erscheint im November 2021.

Die Ausstellung:
04.11.2021 – 06.01.2022
Montags bis sonnabends 10-20 Uhr
Buchladen Eisenherz
Motzstr. 23 – 10777 Berlin

Den Trailer ansehen (Intimbereich sichtbar)

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